Kühtai Rodeo

Auf zum wilden Ritt ...

Wer seine Kondition, Trainingsstand und mentale Stärke so richtig auf die Probe stellen möchte, für den gibt es – neben den Strecken im Ötztal – nur eine Möglichkeit: das Kühtai Rodeo. Entlang dieser Tour werden Mensch und (Rad-)Maschine auf Herz und Nieren getestet. Und wer das kräftezehrende Auf und Ab besteht, für den heißt es ab zur nächsten Station: den Ötztaler Radmarathon!

Die Streckeninfos

120 Kilometer und 4.300 Höhenmeter – das Kühtai Rodeo gilt als Sonderprüfung für sehr ambitionierte Bergfahrer. Bei diesem wilden Ritt geht es gleich dreimal an einem Tag nach Kühtai und wieder herunter. Losgefahren wird dabei jeweils von drei unterschiedlichen Ausgangspunkten: Einmal von Kematen, einmal von Ötz und einmal von Haiming. Das Kühtai Rodeo hat schon viele abgeworfen, beschert aber auch ein großes Erfolgserlebnis am Berg.

Es ist eine beachtliche sportliche Herausforderung, das Kühtai über einen der drei Ausgangspunkte Kematen, Haiming oder Ötz mit dem Rennrad zu erreichen. Egal von welchem Ausgangspunkt, gilt das Kühtai als eine der härtesten Bergstrecken, die man im Großraum Innsbruck bezwingen kann. Von Kematen ausgehend beträgt der Höhenunterschied auf 23,6 Kilometern 1.393 Meter. Besonders ambitionierten Bergfahrerinnen und Bergfahrern ist das aber nicht genug: Immer mehr wollen das Kühtai Rodeo bewältigen, also das Kühtai innerhalb eines Tages von allen drei Ausgangspunkten zu erreichen: 122 Kilometer mit 4.250 Höhenmetern. Wem das gelingt, der darf sich zu Recht Kühtai Cowboy oder Kühtai Cowgirl nennen. Wer das Kühtai bereits von Kematen ausgehend erreicht hat, fährt für das Rodeo übers Sattele ab nach Haiming und von dort wieder übers Sattele zurück. Danach folgt die zweite Abfahrt nach Ötz, von wo es wieder zurück nach Kühtai geht. Den Abschluss bildet die rasante Abfahrt hinab nach Kematen.

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