Variante 6
Amberger Hütte (2136 m) – Atterkarjöchl (2976 m) – Sölden (1368 m)
Amberger Hütte (2136 m) – Atterkarjöchl (2976 m) – Sölden (1368 m)
Informationen: | |
|---|---|
Strecke: |
Steig, Pfad, Fahrweg |
Anforderungen: |
Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition, hochalpine Erfahrung; Bergweg schwarz |
Schwierigkeiten: |
leicht ansteigendes Gletscherfeld (spaltenfrei) unterhalb des Atterkarjöchls; steiler Abstieg ins Atterkar |
Ausrüstung: |
normale Wanderausrüstung, je nach Verhältnissen (Leicht)steigeisen |
Gehzeit: |
rund 7 Std. |
Höhenunterschied: |
rund 850 Hm Aufstieg, rund 1600 Hm Abstieg |
Höchster Punkt: |
2976 m |
Entfernungskilometer: |
rund 13 km |
Übernachten, einkehren: |
Amberger Hütte |
Quereinstieg, -ausstieg: |
von Gries im Sulztal (Gde. Längenfeld) zur Amberger Hütte (rund 2 Std. Aufstieg, rund 1 1/2 Std. Abstieg) |
Von der Amberger Hütte am Fuß des 3497 Meter hohen Schrankogels wandert man im flachen Talboden der Sulze einwärts, die Blicke im Vordergrund zum Sulztalferner gerichtet. In der Folge führt der Steig rechts einen steileren Hang empor und verläuft dann über sanfte Wiesenböden. Über einen Moränenrücken erreicht man das kleine, nur leicht ansteigende Gletscherfeld unterhalb des felsigen Atterkarjöchls. Wir wandern auf der linken Seite des Gletscherfelds nach oben und halten uns auf die Stange am Joch zu. Je nach den aktuellen Verhältnissen sind für diese Passage (Leicht)steigeisen erforderlich.
Am Atterkarjöchl heißt es das grandiose Panorama genießen: Die Ötztaler Wildspitze, Nordtirols höchster Berg, befindet sich praktisch direkt gegenüber, außerdem schweifen die Blicke unter anderem zu den Gletscherbergen von Obergurgl und hinunter nach Sölden. Es folgt der Abstieg auf einem gut markierten Steig in sehr steilem, schrofigem Gelände ins einsame Atterkar. Hier sind in der Regel höchstens Bergschafe anzutreffen. Wir wandern das Kar auswärts und erreichen einen wundervollen grünen Boden bzw. ein grünes Tälchen, in dem der Bach in Mäandern fließt.
Die Route leitet hinunter zu den Holzgebäuden der (nicht bewirteten) Kaiserbergalm und im Wald über dem Ötztal einwärts. Auf einem Fahrweg und einer asphaltierten Zufahrtsstraße gelangt man in den Sölder Ortsteil Kaisers. Schließlich folgen wir der Straße orografisch rechts der Ötztaler Ache ins Zentrum von Sölden (alternativ von Kaisers mit dem Linienbus ins Zentrum – Zeitersparnis: rund 30 Minuten).