Etappe 7

Hildesheimer Hütte (2.900 m) - Gamsplatzl (3.018 m) - Siegerlandhütte (2.710 m)
 

Informationen:

 

Strecke:

Steig

Anforderungen:

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit; Bergweg rot

Schwierigkeiten:

keine besonderen Schwierigkeiten

Ausrüstung:

normale Wanderausrüstung

Gehzeit:

rund 3 1/2 Std.

Höhenunterschied:

rund 350 Hm Aufstieg, rund 550 Hm Abstieg

Höchster Punkt:

3.018 m

Entfernungskilometer:

rund 5 km

Übernachten, einkehren:

Hildesheimer Hütte, Siegerlandhütte

Quereinstieg, -ausstieg:

von Sölden durch das Windachtal und über Aschenbrenner- bzw. Gaiskarweg (steil) zur Hildesheimer Hütte (rund 5 Std. Aufstieg, rund 4 Std. Abstieg); von Sölden durch das Windachtal zur Siegerlandhütte (rund 5 Std. Aufstieg, rund 4 Std. Abstieg); alternativ Linienbus von Sölden zur Fiegl's Hütte im Windachtal - dann noch jeweils rund 3 Std. Aufstieg zu Hildesheimer Hütte und Siegerlandhütte (jeweils rund 2 Std. Abstieg); Infos Linienbusse: Tel.: +43 (0) 57200 200

Tagestipp:Windachscharte (2846 m) von der Siegerlandhütte (rund 1 Std. Aufstieg, rund 45 Min. Abstieg; gletscherfreie Route); Anforderungen: Trittsicherheit, Schwindelfreiheit; Bergweg rot


Ganz im Bann des Zuckerhütls

Der grandiose Aussichtspunkt Gamsplatzl und der „Erbswurstsee" sind die Protagonisten der gletscherfreien Tour von der Hildesheimer Hütte hinüber zur Siegerlandhütte über dem hintersten Windachtal auf der stillen Seite von Sölden. Wer sich über den Begriff „Erbswurstsee" wundert, dem sei die sonderbare Bezeichnung erklärt: Eigentlich handelt es sich um den Triebenkarsee. Das Grün des Wassers hat ihm diesen Kosenamen verschafft. Wir wandern von der Hildesheimer Hütte zunächst den Hüttenzustieg aus dem Windachtal rund zehn Minuten zügig hinunter, um dann linker Hand hinab zum Gaiskarbach zu steigen. Anschließend wird sanft ansteigend die Moräne des eindrucksvollen und berühmten Pfaffenferners gequert, ehe es teilweise über Blockwerk steiler empor zum Gamsplatzl geht (kurz zuvor einmal Seilsicherungen). Auf diesem kleinen Aussichtsplateau mit seinen Steinmandln sollte man verweilen: Hier präsentieren sich die höchsten Stubaier Gipfel (u. a. das Zuckerhütl, mit 3507 Metern der höchste Punkt in den Stubaier Alpen) und die spektakulärsten Erhebungen in den Ötztaler Alpen. Jenseits zieht der Steig vorerst in Serpentinen in steilem Gelände abwärts und bringt uns in der Folge weiter absteigend zum Triebenkarsee unterhalb der Zunge des Triebenkarlasferners. An besonders warmen Tagen nützen unerschrockene Wanderer die Möglichkeit, sich hier in rund 2700 Meter Höhe in dem Berggewässer schwimmend abzukühlen... Anschließend folgt bald eine Passage ohne wesentliche Höhenänderung, der Steig quert die steilen Hänge der Scheiblehn und führt schließlich gemütlich nach oben zur Siegerlandhütte.

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