Etappe 3

Schweinfurter Hütte (2.028 m) - Winnebachseehütte (2.361 m)
 

Informationen:

 

Strecke:

Fahrweg, Stein

Anforderungen:

Ausdauer; Bergweg rot

Schwierigkeiten:

keine besonderen Schwierigkeiten

Ausrüstung:

normale Wanderausrüstung

Gehzeit:

rund 4 1/4 Std.

Höhenunterschied:

rund 850 Hm Aufstieg, rund 500 Hm Abstieg

Höchster Punkt:

2.868 m

Entfernungskilometer:

rund 10 km

Übernachten, einkehren:

Zwieselbacher Sennhütte, Schweinfuter Hütte, Winnebachseehütte

Quereinstieg, -ausstieg:

von Niederthai (Gde. Umhausen) zur Schweinfurter Hütte (rund 2 Std. Aufstieg, rund 1 ½ Std. Abstieg); von Gries im Sulztal (Gde. Längenfeld) zur Winnebachseehütte (rund 2 ¼ Std. Aufstieg, rund 1 ¾ Std. Abstieg)


Durch das Zwieselbachtal

Man orientiert sich bei der Hütte an „Winnebachseehütte" und wandert auf dem Fahrweg südlich das Zwieselbachtal einwärts. Es geht nach wenigen Minuten vorbei an der Zwieselbacher Sennhütte und weiter im grünen, unbewaldeten Zwieselbachtal dahin - dabei leitet die Route stets sanft empor. In rund 2150 m endet der Fahrweg - nun wandern wir auf einem Steig voran, der ebenfalls nur mäßig ansteigt. Wir überqueren im Talboden hin und wieder Steine und Blockwerk von Felsstürzen. Die Route überwindet außerdem im Verlauf gemütlich die eine oder andere kleine Geländestufe und leitet im hinteren Zwieselbachtal über wunderbare grüne Böden. Im hinteren Tal bieten außerdem Schuttkare in den Flanken auf beiden Seiten ein imposantes Bild. Man erreicht in der Folge ein großes Geröllfeld, das wir am rechten Rand ansteigend durchschreiten. Besonders für diese Passage ist Ausdauer erforderlich, weil die Strecke vielfach weglos durch die Steine verläuft. Der Zwieselbachferner im Vordergrund braucht niemanden irritieren, denn die Route führt im Hochsommer eis- und schneefrei auf das Zwieselbachjoch - zuletzt rechts neben dem Zwieselbachferner. Westlich über dem Joch zeigt sich der mächtige Breite Grieskogel mit seinem Gletscher. Jenseits des Sattels zunächst zügig am Steig hinunter und später zu einem Boden. Wir durchschreiten schließlich das Winnebachkar zur Winnebachseehütte mit dem kleinen See, in den der Bach in Mäandern hinein rinnt.

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