Etappe 21
Frischmannhütte (2.192 m) - Fundusfeiler (3.079 m) - Erlanger Hütte (2.541 m)
Frischmannhütte (2.192 m) - Fundusfeiler (3.079 m) - Erlanger Hütte (2.541 m)
Informationen: | |
|---|---|
Strecke: |
Steig |
Anforderungen: |
Trittsicherheit, Schwindelfreiheit; Bergweg schwarz |
Schwierigkeiten: |
keine besonderen Schwierigkeiten |
Ausrüstung: |
normale Wanderausrüstung |
Gehzeit: |
rund 6 Std. |
Höhenunterschied: |
rund 1250 Hm Aufstieg, rund 900 Hm Abstieg |
Höchster Punkt: |
3079 m |
Entfernungskilometer: |
rund 10 km |
Übernachten, einkehren: |
Frischmannhütte, Erlanger Hütte |
Quereinstieg, -ausstieg: |
von Umhausen zur Frischmannhütte (rund 3 ½ Std. Aufstieg, rund 2 ½ Std. Abstieg; alternativ Taxishuttle von Umhausen zur Hinteren Fundusalm - dann noch rund 30 Minuten Aufstieg zur Frischmannhütte); von Köfels (Gde. Umhausen) zur Frischmannhütte (rund 2 ½ Std. Aufstieg, rund 2 Std. Abstieg); von Umhausen zur Erlanger Hütte (rund 4 ½ Std. Aufstieg, rund 3 ½ St. Abstieg; alternativ Taxishuttle von Umhausen zur Vorderen Leierstalalm - dann noch rund 2 Std. Aufstieg zur Erlanger Hütte, rund 1 ½ Std. Abstieg); Taxi Scharfetter: Tel.: +43/(0)5255/5858 |
Dreitausenderluft schnuppern wir auf der Tour von der Frischmannhütte zur Erlanger Hütte. Es ist nämlich fast bergsteigerische Pflicht, auf der Feilerscharte noch rund 150 Höhenmeter anzuhängen und den 3079 Meter hohen Aussichtsgipfel Fundusfeiler zu erklimmen.
Zunächst wandert man von der Hütte über Almböden sanft ins Funduskar. Der gute Steig verläuft dann in steilem Gelände in Serpentinen nach oben bis unter die Fundusfeilerrinne und zieht in der Folge in die Rinne hinein. Daraufhin werden zweimal Felsvorsprünge überwunden (Seile), ehe man die Feilerscharte (2926 m) erreicht. Ein breiter, unproblematischer Grat führt schließlich zum Gipfel des Fundusfeilers (rund 30 Minuten ab der Scharte).
Wir nehmen dieselbe Route zurück zur Scharte, um von hier nach Norden - vor allem am Beginn steil - durch Schutt und Geröll ins so genannte „Schwarze Loch" hinab zu steigen. Anschließend hält man sich bei einer Routengabelung rechts und wandert bald sanft in schönem Almgelände westlich über dem Leierstal dahin. Der Steig windet sich später in Serpentinen einen steilen Hang empor zu einer Art Einsattelung. Jenseits zeigt sich der glasklare Wettersee, eines der schönsten Berggewässer überhaupt im gesamten Ötztal. Wir gehen ein paar Meter hinunter zum See und erreichen in wenigen Minuten die Erlanger Hütte. Das Schutzhaus steht am vorderen Rand eines Plateaus, das an drei Seiten von einem prächtigen Bergkranz umschlossen wird.