Etappe 13

Similaunhütte (3.017 m) - Hauslabjoch (3.283 m) - Hochjochferner - Hochjochhospiz (2.412 m)
 

Informationen:

 

Strecke:

Steig, Pfad

Anforderungen:

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition, hochalpine Erfahrung; Bergweg schwarz, abschnittsweise alpine Route

Schwierigkeiten:

Passage über den Hochjochferner (Spalten); Bergführer empfohlen

Ausrüstung:

normale Wanderausrüstung, Steigeisen, Pickel je nach Verhältnissen; in jedem Fall Seil; anseilen am Gletscher

Gehzeit:

rund 5 Std.

Höhenunterschied:

rund 450 Hm Aufstieg, rund 1050 Hm Abstieg

Höchster Punkt:

3283 m

Entfernungskilometer:

rund 7,5 km

Übernachten, einkehren:

Similaunhütte, Hochjochhochspiz

Quereinstieg, -ausstieg:

von Vent durch das Niedertal zur Martin-Busch- Hütte und weiter zur Similaunhütte (rund 4 ½ Std. Aufstieg, rund 3 ¾ Std. Abstieg); von Vent durch das Rofental zum Hochjochhospiz (rund 2 ½ Std. Aufstieg, rund 2 Std. Abstieg)


Eine Tour im Zeichen des Eismanns

Die Fundstelle des Eismanns Ötzi am Tisenjoch stellt eines der Highlights dieser Etappe dar, die uns in der Venter Hochgebirgswelt unter anderem über den Hochjochferner von der Similaunhütte zum Hochjochhospiz bringt. Zunächst geht es von der Hütte über einen breiten Rücken steil aufwärts, anschließend verwandelt sich der Rücken in einen mäßig steilen Blockgrat. Der ist freilich nirgendwo wirklich schmal, Fixseile stellen in dieser Passage eine feine Hilfe dar. Im letzten Abschnitt zum Tisenjoch (3218 m) auf Südtiroler Gebiet wird das Gelände wieder breiter und flacher. Die Route weist bis hierher auch einige kurze Abwärtspassagen auf. Im Anschluss an das Tisenjoch steigen wir noch knapp 100 Höhenmeter empor zum Hauslabjoch (rund 1 ½ Std. ab Similaunhütte, alles eisfrei). Jetzt betreten wir den relativ flachen Hochjochferner und halten uns am rechten Rand in nördlicher Richtung abwärts. In etwa 3000 Meter Höhe wird der Gletscher verlassen, in ungefähr 2950 Metern mündet die Route in den Steig ein, der vom Seikogel herabzieht. Es geht in der Folge direkt den mäßig steilen Hang hinunter, ehe der Steig in Serpentinen in steilem Gelände hinab ins Rofental verläuft. In knapp 2500 Metern überquert man den Hochjochbach, nach einer flacheren Passage wandern wir neuerlich in Serpentinen auf steilerem Terrain hinab zum Bach vom Hintereisferner. Der wird überquert, anschließend heißt es alle Kräfte mobilisieren, denn es müssen noch gut 100 Höhenmeter im Aufstieg zum Hochjochhospiz bewältigt werden, das am gegenüberliegenden Hang steht.

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