LEHRPFAD ZUR HOCHGEBIRGSÖKOLOGIE

....endlich verstehen, wie hart, alpine Pflanzen und Tiere um ihr Überleben kämpfen!

Sommer in den Bergen - Genießen Sie Ihre Wanderung auf dem „1. Lehrpfad zur Hochgebirgsökologie" und lernen Sie dabei die Schönheit und Vielfalt der Bergwelt kennen. Dieser Weg soll Ihnen einen kleinen Einblick in den harten Überlebenskampf der Tier- und Pflanzenwelt in der Alpennatur geben.

Der Lehrpfad führt großteils im Bereich der natürlichen Waldgrenze, in der Übergangszone zwischen subalpiner Wald- und unteralpiner Zwergstrauchstufe, den „unteren Stockwerken" des Ökosystems Hochgebirge.

Der Lehrpfad zur Hochgebirgsökologie hat zwei Abschnitte:

Abschnitt 1: Mittelstation - Talstation Gaislachkoglbahn

Thema: BERGTIERE

  1. Einführung Bergtiere - Berggäste
  2. Schneehuhn und Schneehase
  3. Wirbellose Tiere der Alpinstufe
  4. Kletterer im Fels: Steinbock und Gams
  5. Jäger und Gejagte: Adler - Murmeltier
  6. Rauhfußhühner: Auer- und Birkhuhn
  7. Die Jagd in der Gemeinde Sölden
  8. Fuchs und Dachs: Jäger und Gejagte
  9. Kletterer im Bergwald: Spechte u.a.
  10. Waldinsekten und Bergwalddynamik
  11. Kleinvögel im Bergwald


WEGBESCHREIBUNG - VERLAUF:
Wegstrecke:
4,6 km (6,2 km bis Sölden)
Höhendifferenz:
520 m (800 m bis Sölden)
Gehzeit:
2 bis 2,5 h

Der Lehrpfad "Bergtiere" führt von der Mittelstation- bis zur Talstation der Gaislachkoglbahn (2.170 - 1377 m). Der Pfad bleibt zuerst oberhalb der Waldgrenze und läuft, beidseitig von Blockhalden mit Almrosengebüschen und Zwergsträuchern, später von Rasen und Weiden begleitet, etwa 1.5 km eben dahin, um dann in mäßig steilem Abstieg durch lichte Waldgrenzbereiche bis zur Gaislachalm (1.968 m) abzufallen. Von da geht es über Almwiesen und Lichtungen bei Sonneck in den Subalpinwald.
Der Waldweg nach Sölden hat variables Gefälle. Im oberen, steileren Bereich dominiert ein flechten- und bruchholzreicher Zirben-Lärchenwald mit Fichtenbeimischung. Hangabwärts gelangt man zunehmend in stärker durchforsteten, bodensauren Fichten-Lärchenwald. Die Lehrtafeln enden bei etwa 1.650 m. Über breite Waldschneisen durch hochmontane Wirtschaftwälder und zuletzt Kulturland gelangt man von da in etwa ein halben Stunde bis zur Talstation, zum unteren Einstieg in den Lehrpfad.

Abschnitt 2: Hochsölden - Mittelstation

Thema: UMWELTBEDINGTE LEBENSGEMEINSCHAFTEN

  1. Einführung: Mensch und die alpine Natur
  2. Je höher, desto härter (1)
  3. Je höher, desto härter (2)
  4. Bergpieper: Irokesen in der Grasheide
  5. Ökologie des Zwergstrauchgürtels
  6. Die Ötztaler Gletscherwelt
  7. Schneetälchen und Windkanten
  8. Ökologie der Waldgrenze
  9. Pistenbau und Begrünung
  10. Überlebenskünstler Flechten
  11. Wuchsformen: Klein ist fein, rund gesund
  12. Strahlungsanpassung


WEGBESCHREIBUNG - VERLAUF:
Wegstrecke:
5,5 km
Höhendifferenz:
70 m
Gehzeit:
1,5 bis 2 h

Der Pfad beginnt in Hochsölden (2.100 m) und führt zuerst am früh ausapernden Südosthang etwas oberhalb der aktuellen Waldgrenze zur Rettenbachalm (2.145 m). Nach Überqueung des Baches steigt der Pfad an der Nordflanke des Gaislachkogls durch Blockhalden sanft bergan und führt durch Almrosengebüsche und lichten Zirbenwald zum Endpunkt bei der Mittelstation der Gaislachkoglbahn (2.170 m).
Der Lehrpfad läuft großteils im Bereich der natürlichen Waldgrenze, in der Übergangszone zw. der subalpinen Wald- und der unteralpinen Zwergstrauchstufe. Wir befinden uns also noch in den "unteren Stockweken" des Ökosystems Hochgebirge.

 

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